Die meisten Spieler, die ihre Einnahmen mit Poker bestreiten, spezialisieren sich auf Cash Games. So haben sie den Vorteil, nicht unter Zugzwang zu stehen, das Spiel läuft wesentlich langsamer ab, weil kein Spieler auf sein Überleben spezialisiert ist. Jeder der Spieler möchte lediglich sein Kapital vergrößern. Weiterhin kann der Spieler aussteigen, wann immer er dies möchte, so kann er seine Spielzeit flexibel gestalten. Bei größeren Live-Events oder gar Turnieren, müsste man einige Stunden spielen. Genau aus diesem Grund gibt es nur wenige professionelle Pokerspieler, die auch Turnierspieler sind.

Bei Turnieren spielt der Glücksfaktor eine große Rolle, da er dort eindeutig höher ist. Grund dafür sind die relativ kleinen Stacks mit wenigen Entscheidungen, im Gegensatz zu den Blinds. Die Gegner auf einem Turnier sind jedoch eindeutig schlechter, als der Cashgamegegner. Fast alle Turnierspieler verdienen ihr Geld durch Sponsoren und nicht durch den Erfolg bei den Turnieren. Online wird dies auch von Pokerstrategy angeboten, dort gewinnt der Spieler, der die meisten gerakten Hände spielt, dies in einer gewissen Zeit. Vier Jahre hintereinander, nämlich 2003, 2004, 2005 und auch 2006 beim Hauptturnier der World Series of Poker (Main Event) gewannen Amateurspieler. So zeigt sich wohl, dass unbekannte Spieler im Turnierspiel großen Stars im Poker nicht unterlegen sind.

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